Unser byzantinisches Erbe

Unser byzantinisches Erbe 2018-02-17T21:31:31+00:00

Unsere Region wurde seit der Antike kontinuierlich besiedelt, auch während der gesamten byzantinischen und post-byzantinischen Zeit. Es ist sicher, dass es während der frühchristlichen Zeit eine Siedlung am Olymp gab (dort wo auch eine frühchristliche Basilika entdeckt wurde) und das gleiche gilt auch für die Region der Erzengel, Agios Georgios – des Heiligen Georg- in Kouvaras und auch für byzantinische, nachbyzantinische und mittelalterliche Siedlungen in den Regionen der neun Türme, Melissourgos-Kalmi und am Olymp-Ferizas. Diese Regionen waren gut geeignet, das sie weit entfernt vom Meer lagen und dadurch das Risiko von Piratenüberfällen vermieden wurde.

Wie kleine heilige Oasen findet man überall in den Regionen von Mesogia und Lavrio verstreute wunderbare Zufluchtsorte und wunderschöne kleine Kapellen, die uns an andere Zeiten erinnern, während ihre Wandmalereien und die Gebete von damals die wichtigsten Formen der Kunst und des Ausdrucks der Gefühle waren. Ein klares Beispiel dafür ist das Dreieck zwischen der Kirche der Erzengel (Taxiarches) – der Heiligen Jungfrau Maria der Mesosporitissa (Panagia Mesosporitissa) – und dem Heiligen Petrus (Agios Petros), die sich sehr nah aneinander befinden und darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden und um Ihnen ihre Geschichte preiszugeben.

Die Kirchen des Heiligen Georgios von Kouvaras, des Heiligen Dimitrios in Trapouria, Maria die Lebensquelle (Zoodochos Piji) auf dem Berg Pani, der Heilige Athanasios von Kouvaras, der Heilige Nikolaos von Anavyssos, der Heilige Panteleimonas von Anavyssos, der Heilige Nikolaos von Lagonissi, die Heilige Dreifaltigkeit von Kalyvia, die Kirche Christi Verklärung auf dem Friedhof von Kalyvia (Metamorphose tou Sotiros) schmücken mit ihrer Existenz jeden Zentimeter unseres Landes und öffnen nach dem Kirchenkalender ihre Tore für alle Feiern oder Veranstaltungen. Es lohnt sich, sie kennenzulernen, wenn Sie die Möglichkeit dazu bekommen.   

Die Kirche der Erzengel

Eine dreischiffige Basilika des 5. – 6. Jahrhunderts, die in den folgenden Jahrhunderten wieder aufgebaut wurde. In der byzantinischen Zeit wurde sie zu nur einer Königshalle umgeformt. In der letzten Periode der osmanischen Herrschaft im 18. Jahrhundert, wurden ihre Wände vom bekannte Heiligenbild-Maler aus Argos, Georgios Markos und seinen Schülern bemalt. Beeindruckend ist die Darstellung des „Jüngsten Gerichts“.

Der Heilige Petrus

Ist eine Kreuzkirche mit einer zylindrischen Kuppel, die sich an der Stelle der „9 Türme“ befindet. Sie verfügt über wunderbare Wandmalereien und eine erhaltene Inschrift mit dem Datum der Fresken aus dem Jahr 1232 n.Chr.. Die kleine aber beeindruckende Kirche ist jedoch noch älter.

Die Heilige Jungfrau Maria Mesosporitissa

Eine kompakte Kreuzkirche mit der charakteristischen Kuppel, die auch als „Athener“ Kuppel bezeichnet wird und so aus dem 11. bis 12. Jahrhundert datiert werden kann. Leider sind aus dieser Periode keine Fresken mehr erhalten.

Die drei oben genannten Kirchen sind nach ihrer vollständigen Restauration und Wiederherstellung für die Öffentlichkeit zugänglich. Zu diesem Zweck können Sie sich an die zuständige Archäologische Behörde und an die Archäologin Frau Dimitra Petrou wenden (+30 210 3213122, int. Nr. 116).